Die erste Flasche Maker’s Mark wurde 1958 mit dem charakteristischen Siegelwachsverschluss auf den Markt gebracht.
Wissenswert: Die Idee mit dem Siegelwachs stammte von der Frau von Samuels, dem Besitzer der Maker’s Mark Destillerie und Cognac-Sammler, dessen Flaschen oft mit diesem System versiegelt wurden.
Sie entwarf auch das unverwechselbare Etikett und sogar den Namen des Whiskys!
Kurz gesagt: eine wahrlich geniale Frau!
Die Destillerie wechselte später mehrmals den Besitzer und gehört heute zu Beam Inc., dem Hersteller unter anderem des renommierten Jim Beam Bourbon und des berühmten und unverwechselbaren Laphroaig Single Malt Whiskys.
Samuels hatte sofort die Vision eines ungewöhnlichen Bourbons: süßer und weniger lange gereift, aber dennoch von herausragender Qualität.
Er entwickelte ein anderes Rezept für Maker’s Mark Bourbon: Anders als die meisten Bourbons verzichtete er bei der Maische auf Roggen und verwendete stattdessen Gerste und Weizen.
Obwohl die Reifezeit zwischen fünf und sechseinhalb Jahren liegt, gelang es ihm, ein anderes, aber ebenso komplexes Produkt zu kreieren.
Dies ist auch dem einzigartigen Reifeprozess zu verdanken, bei dem die Fässer von den oberen zu den unteren Ebenen umgelagert werden, um den für die optimale Reifung notwendigen Temperaturunterschied zu nutzen.
Diese Methode wurde traditionell für Bourbon angewendet, wird aber heute in vielen Destillerien nicht mehr eingesetzt, da sie als zu kostspielig gilt.
Vielleicht gefällt Ihnen auch